Kriegsverbrechen:Eine offene Wunde

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Kriegsverbrechen: Eine Gedenktafel in dem kleinen Ort Cervarolo erinnert heute an die 24 Männer, die am 20. März 1944 von Wehrmachtsoldaten erschossen wurden.

Eine Gedenktafel in dem kleinen Ort Cervarolo erinnert heute an die 24 Männer, die am 20. März 1944 von Wehrmachtsoldaten erschossen wurden.

(Foto: privat/Studienkreis Deutscher Widersand 1933-1945)

Vergewaltigung, Plünderung und Mord: Vor 75 Jahren richtete eine Nazi-Eliteeinheit in dem Apenninen-Dorf Cervarolo ein grausames Massaker an. Wie kommt es, dass so viele der Kriegsverbrecher in Deutschland nie angeklagt wurden?

Von Lukas Koperek, Gräfelfing

Das Regal im Wohnzimmer von Hans-Herbert Holzamer steht voll mit Reiseandenken, über die er in kurzen Momenten der Stille seinen Blick schweifen lässt: ein goldener Buddha, afrikanische Meerschaumpfeifen, eine indianisch verzierte hölzerne Ente aus Kanada. In Gedanken aber ist er in Italien. "Es gab da den sogenannten Schrank der Schande", sagt der 76-jährige Jurist aus Gräfelfing und rückt seine Brille zurecht.

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