Bürgermeister Florian Klietsch hat im Sommer einen kühlen Lieblingsort. Es ist die Isar. Dort sei er oft, früher als Jugendlicher und heute zum Gassigehen mit dem Hund. Doch im Alltag hilft das wenig, die Isar liegt unten im Tal, oben in Unterföhring heizen sich Straßen, Plätze und Häuser auf. Beim Gespräch im Rathaus steht ein Fenster im Bürgermeisterbüro weit offen. Der kühle Luftzug tut gut. Und das ist auch notwendig, denn der jahrzehntealte Betonbau ist schlecht isoliert. Im Winter sei es kalt, sagt Klietsch, „dafür im Sommer umso wärmer“.
GesundheitWie Unterföhring sich gegen die Hitze wappnet
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Ein kühler und cooler Ort: Die Gastronomie „Gans am Wasser“ im Münchner Westpark. Auch wenn es den See dazu nicht gibt am Bahnhof, könnte etwas ähnliches in Unterföhring entstehen.
Stephan RumpfHitzeaktionsmaßnahmen mit Verneblungsanlagen, schattenspendenden Bäumen und Trinkbrunnen sollen Entlastung bringen. Außerdem will man einen Interimspark am S‑Bahnhof zu einem angenehmen Ort bei hohen Temperaturen machen.
Von Bernhard Lohr, Unterföhring
