KommunalpolitikVom Azubi zum Rathauschef

Unterföhrings neuen Bürgermeister Florian Klietsch (Mitte, SPD) vertreten in der Amtsperiode 2026 - 2032 Simone Spratter (PWU) als Zweite Bürgermeisterin und Philipp Schwarz (SPD) als Dritter Bürgermeister.
Unterföhrings neuen Bürgermeister Florian Klietsch (Mitte, SPD) vertreten in der Amtsperiode 2026 - 2032 Simone Spratter (PWU) als Zweite Bürgermeisterin und Philipp Schwarz (SPD) als Dritter Bürgermeister.
Gemeinde Ufg/foe

SPD-Bürgermeister Florian Klietsch hat einst in der Gemeindeverwaltung gelernt, jetzt übernimmt er das Ruder in Unterföhring. Seine Stellvertreter werden Parteifreund Philipp Schwarz und Simone Spratter von der PWU.

Von Irmengard Gnau, Unterföhring

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Mit elf neuen Mitgliedern hat der Gemeinderat von Unterföhring die neue Amtsperiode eröffnet. Das Gremium ist paritätisch besetzt: In den kommenden sechs Jahren entscheiden insgesamt zwölf Männer und zwölf Frauen über die Belange der Mediengemeinde nördlich von München. Bei der konstituierenden Sitzung wurden Simone Spratter von der Parteifreien Wählerschaft Unterföhring (PWU) als Zweite Bürgermeisterin und Philipp Schwarz (SPD) als Dritter Bürgermeister bestimmt; Schwarz setzte sich bei der Wahl gegen Claudia Leitner von der CSU durch. Beide sind damit Stellvertreter des neuen Bürgermeisters Florian Klietsch (SPD), der sich bei der Kommunalwahl im März im ersten Wahlgang gegen drei Mitbewerberinnen durchgesetzt hatte. Sein Vorgänger Andreas Kemmelmeyer (PWU) hatte nach zwölf Jahren nicht mehr kandidiert.

Neu im Rathaus ist Klietsch freilich nicht. Der heute 42-Jährige hatte 1998 seine Ausbildung in der Gemeindeverwaltung angetreten. In der Folge durchlief er verschiedene Posten, war zuletzt stellvertretender Hauptamtsleiter und Sachgebietsleiter für Brand- und Katastrophenschutz. Seine Vereidigung als Chef der Verwaltung und Bürgermeister seiner Heimatgemeinde durch das älteste Mitglied des Gemeinderats, Johannes Mecke (Volt), markiert den Höhepunkt seines Aufstiegs.

Fraktionssprecher im neuen Gemeinderat sind Sabine Fister (SPD, sieben Sitze), Manfred Axenbeck (CSU, sechs Sitze), Stefan Zehetmair (PWU, sechs Sitze) und Saran Diané (Grüne, drei Sitze). Das Gremium vervollständigen Annette Westarp (FDP) und Johannes Mecke (Volt).

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