Neue Wohnanlage24 Quadratmeter, möbliert, für 450 Euro

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Zu Apian II, der neuen Wohnanlage in Unterföhring , gehören 17 Gemeindewohnungen.
Zu Apian II, der neuen Wohnanlage in Unterföhring , gehören 17 Gemeindewohnungen. Gemeinde Unterföhring

Die Gemeinde Unterföhring vergibt in dem neuen Komplex an der Apianstraße  17 Appartements an Studierende, Auszubildende und Menschen aus Sozialberufen.

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Die Studierenden-Appartementanlage Apian I in Unterföhring gibt es bereits seit 15 Jahren: 475 Wohnungen à 20 Quadratmeter, möbliert für 600 Euro im Monat. Neu dazugekommen ist eine zweite Appartementanlage, die der Einfachheit halber Apian II heißt. Sie besteht aus zwei aufgeständerten Gebäuden auf dem bestehenden Apian-Parkplatz und umfasst 128 Wohnungen.

Die Appartements sind mit knapp 24 Quadratmeter etwas größer, kosten dafür aber auch 720 Euro pro Monat. Außer den 17  Wohnungen, die der Gemeinde Unterföhring gehören und von dieser nach eigenen Kriterien vergeben werden. Die Kommune nimmt vergleichsweise bescheidene 450 Euro im Monat.

Die Einweihung der Gemeindewohnungen gab dem scheidenden Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer Gelegenheit, zurückzublicken. Das Ziel, „jungen Menschen im teuren Wohnumfeld des Münchner Umlands bezahlbare Unterkünfte anbieten zu können“, sei während seiner Amtszeit weiterverfolgt worden und habe nichts an Wichtigkeit eingebüßt, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Unterföhringer Rathaus.

„Wir müssen für die nachwachsende Generation in Unterföhring aktiv Wohnraum schaffen, den sich auch leisten kann, wer nicht aus einem gut betuchten Elternhaus kommt“, so Kemmelmeyer. Das „Junge Wohnen“ in der Isarau sei ebenso aus diesem Beweggrund entstanden wie ein Mehrgenerationenhaus und der Erwerb von Wohnungen im künftigen Baugebiet „Neues Mitterfeld“.

Ähnlich wie beim „Jungen Wohnen“ werden die 17 Appartements der Anlage Apian II – drei Wohneinheiten sind barrierefrei – ausschließlich an Studierende, Auszubildende, Angestellte der Gemeinde und Arbeitnehmer in sozialen Berufen vergeben, und zwar für eine Dauer von maximal acht Jahren. Über die Vergabe wird der Wohnungs- und Sozialausschuss des Gemeinderats im April entscheiden. Im Mai können die neuen Bewohnerinnen und Bewohner einziehen.

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