Unterföhring Feringastraße bleibt Sackgasse

Es bleibt dabei: Die Feringastraße wird nicht zum Föhringer Ring geöffnet.

(Foto: Robert Haas)

Die Stadt München will die Einkaufsmeile nicht zum Föhringer Ring öffnen.

Die Feringastraße in Unterföhring endet in einem Kreisverkehr, und dabei wird es bleiben. Das Münchner Planungsreferat lehnte einen von der SPD initiierten Antrag des Bezirksausschusses Bogenhausen ab, Unterföhrings Einkaufsmeile zum Föhringer Ring hin zu öffnen. Die SPD hatte ihren Vorstoß damit begründet, dass die Feringastraße mit ihren großen Einzelhandelsgeschäften und Discountern nur über die Münchner Straße in Unterföhring zu erreichen ist. Wer aus Bogenhausen kommt und sich auskennt, vermeidet in der Regel den überfüllten Föhringer Ring, um in die Nachbargemeinde zu fahren, und nutzt die Oberföhringer Straße. Diese Zufahrt sei darum "erheblich belastet". Ein Durchstich von der Feringastraße wäre hilfreich.

Einmal abgesehen davon, dass so ein Umbau nur möglich wäre, wenn die Unterföhringer zustimmen würden, ist die Bogenhauser Initiative schon einen Schritt davor gescheitert: Die Stadtverwaltung hat abgewunken, weil es kein Baurecht gebe, ein Genehmigungsprozess wäre nötig.

Zudem reicht der Abstand zur Ein- und Ausfahrtsrampe Münchner Straße nach Ansicht der Behörde nicht aus. Statt der 180 Meter Minimum stünden für die Verflechtung der Verkehrsströme weniger als 100 Meter zur Verfügung. Das Planungsreferat folgert: "Im Falle einer Anbindung der Feringastraße ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Defiziten im Sinne der Verkehrssicherheit bis hin zu Unfallhäufungen zu rechnen." Die Straße bleibt Sackgasse.