Kommunalwahl in UnterföhringEine „Macherin“ bringt sich in Stellung

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Claudia Leitner sitzt seit 2020 für die CSU im Unterföhringer Gemeinderat und im Kreistag. Nun will sie Bürgermeisterin werden.
Claudia Leitner sitzt seit 2020 für die CSU im Unterföhringer Gemeinderat und im Kreistag. Nun will sie Bürgermeisterin werden. Claus Schunk

Die CSU-Gemeinderätin Claudia Leitner will Bürgermeisterin in Unterföhring werden. Sie konkurriert mit Florian Klietsch von der SPD um die Nachfolge von Andreas Kemmelmeyer.

Von Laura Geigenberger, Unterföhring

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Sie sei eine „Macherin“ und in Unterföhring tief verwurzelt, sagt Claudia Leitner von sich selbst: 1973 kam sie in der Mediengemeinde zur Welt; sie besuchte hier Kindergarten und Grundschule, ist schon lange in örtlichen Vereinen und Organisationen engagiert, heute etwa als Aqua- und Pilateslehrerin an der Volkshochschule oder als Vorsitzende des Gartenbauvereins. Seit 2020 sitzt sie für die CSU im Gemeinderat sowie im Münchner Kreistag. „Man versteht vielleicht schon, warum ich Bürgermeisterin werden will“, sagt sie: „Ich mag es, aktiv zu sein; ich mag die Leute in Unterföhring, bin mit der Gemeinde ganz eng verbunden, schon immer. Das ist mein Antrieb.“

Seit im vergangenen September bekannt wurde, dass der amtierende Unterföhringer Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (Parteifreie Wählerschaft) am 8. März 2026 nicht erneut zur Wahl antreten wird, hat sich in Claudia Leitner nun bereits die zweite Anwärterin auf das Bürgermeisteramt offiziell in Stellung gebracht. Schneller war nur die SPD, welche im November mit Florian Klietsch den frühen Wahlkampf eröffnete.

Eine stabile Finanzlage nennt die 52-Jährige als eines ihrer Hauptziele. Mit einem Gesamthaushalt von fast 203 Millionen Euro stehe die Gemeinde augenscheinlich gut da, sagt Leitner. Doch als gelernte Bankkauffrau wisse sie, dass es einen sorgfältigen Umgang mit dem Rücklagenpolster brauche. Etwa, indem unnötige Ausgaben minimiert und den im Ort ansässigen Unternehmen der Rücken gestärkt werde.

Doch auch der Zusammenhalt im Ort, unter anderem durch ein buntes und aktives Vereinsleben, sei ihr eine Herzensangelegenheit, betont Leitner: „Kultur, Sport und Bildung sind die wichtige Basis, dass wir uns wieder vernetzen, ins Gespräch kommen, Feste feiern und weiterhin so einen tollen Ort führen können.“

Sollte sie 2026 Rathauschefin sein, will Claudia Leitner nicht nur im Ort, sondern auch im Gemeinderat großen Wert auf Zusammenhalt legen. „Faktionsübergreifende Arbeit ist ganz wichtig“, sagt sie. „Wenn ich Bürgermeisterin bin, bin ich für alle Bürgermeisterin.“

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