Das Konzept der Bürgerbühne wird von der Idee geleitet, interessierte Menschen aus einem Ort oder einer Region ohne professionelle Schauspiel-, Tanz- oder Performance-Erfahrung zusammenzubringen, mit ihnen gemeinsam ein Bühnenstück zu erarbeiten und zur Aufführung zu bringen.
Die Gemeinde Unterföhring, eine Pionierin des partizipativen Theaters im Raum München, startet nun ein neues Bürgerbühnen-Projekt. Gesucht werden erfahrene künstlerische Projektleiterinnen und Projektleiter aus dem Landkreis München. Die kreative Umsetzung ist dabei nicht auf Theater beschränkt – auch Tanz, Musiktheater, Zirkus, Puppenspiel oder Performancekunst sind möglich. Ebenso willkommen sind genreübergreifende Formate. „Die Freude am Bühnenspiel soll entfacht und der Mut zum eigenen darstellerischen Ausdruck gefördert werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgerhauses. „Es soll ein kreativer Prozess in Gang gesetzt werden, an dessen Ende ein gemeinschaftliches Gesamtkunstwerk zur Aufführung kommt.“
Für das Projekt steht ein Gesamtbudget von 30 000 Euro zur Verfügung. Die Vorbereitung und Recherche starten im September 2026. Die Probenphase beginnt im Frühjahr 2027, wird im Sommer intensiviert und mündet Anfang Juli in eine Premiere im Bürgerhaus Unterföhring.
Das Bürgerhaus war bereits mehrfach Schauplatz erfolgreicher Bürgerbühnen-Projekte – initiiert und umgesetzt von der Unterföhringer Regisseurin und SZ-Tassilo-Preisträgerin Anschi Prott („Der Kanzler – er macht mehr“ und „Das bayerische Amtsgericht im königlichen Bürgerhaus“) sowie zuletzt als „Community-Dance“-Projekt des Choreografen Josef Eder im Jahr 2024.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. April. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Bürgerhauses oder per E-Mail an info@buergerhaus-unterfoehring.de

