Viele Jahre galt Frieden als nahezu selbstverständlich. Doch seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine rückt die Möglichkeit näher, dass Soldaten Deutschland verteidigen müssen. Auch über einen Wehrdienst wird wieder diskutiert. Inga Schalinski, Professorin für Klinische Psychologie und Traumatherapie an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg, wo etwa 3500 angehende Offizierinnen und Offiziere ausgebildet werden, erläutert im Interview, wie es den Studierenden geht und wie Erfahrungen aus anderen Konfliktgebieten bei der Einsatzvorbereitung helfen könnten.
Psychologie„Wer viel erlebt hat, hat geringere Chancen auf Erholung“
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Erschütternde Erfahrungen erhöhen das Risiko für posttraumatische Belastungsstörungen – besonders im Krieg. Wie die Universität der Bundeswehr in Neubiberg ihre Studierenden auf extreme Situationen vorbereitet, erklärt Trauma-Expertin Inga Schalinski.
Interview von Daniela Bode, Neubiberg

Haar:Lebensretter als Ehrenamt
Die Helfer-vor-Ort vom BRK sind im Haarer Büroturm stationiert und im Notfall schnell bei den Patienten. Moritz Wagner, Kilian Koll und Leonhard Gentner machen das, ohne Geld dafür zu bekommen. Auf 250 Einsätze kommen sie im Jahr. Bei steigender Tendenz.
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