Wissenschaft:Bundeswehr-Universität bekommt neue Chefin

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Wissenschaft: Eva-Maria Kern ist bereits seit 2019 Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und nachhaltige Entwicklung.

Eva-Maria Kern ist bereits seit 2019 Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und nachhaltige Entwicklung.

(Foto: Christian Siebold/dpa)

Eva-Maria Kern löst Merith Niehuss am 1. Januar als Präsidentin der Hochschule ab.

Von Daniela Bode, Neubiberg

An der Spitze der Universität der Bundeswehr in Neubiberg steht ein Wechsel an. Die derzeitige Präsidentin Merith Niehuss geht nach 17 Jahren zum 31. Dezember in den Ruhestand. Eva-Maria Kern folgt der 68-Jährigen zum Jahreswechsel als Leiterin der Universität nach. Die gebürtige Salzburgerin ist dort kein unbekanntes Gesicht. Die 51-Jährige wurde bereits 2007 auf die Professur für Wissensmanagement und Geschäftsprozessgestaltung an die Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften berufen. Seit Anfang 2019 ist sie zudem Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und nachhaltige Entwicklung. Außerdem fungiert sie seit August 2020 als wissenschaftliche Direktorin und Sprecherin des Zentrums für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr. "Die Universität der Bundeswehr München ist eine moderne und innovative Universität", sagt Kern. "Die Weichen hierzu hat unsere Präsidentin Merith Niehuss in den vergangenen Jahren gestellt." Es sei ihr eine Freude und Ehre, das Amt der Präsidentin übernehmen zu dürfen. "Ich bin mir der Verantwortung in diesen herausfordernden Zeiten mehr als bewusst." Als Ziel hat sie sich gesetzt, die Universität aktuellen und künftigen Anforderungen entsprechend "qualitätsorientiert weiterzuentwickeln und sie vor allem in der wissenschaftlichen Welt und der Gesellschaft noch stärker sichtbar zu machen".

Am 19. Dezember erhält Kern von Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) in Berlin die Ernennungsurkunde. Niehuss bekommt dort die "Zurruhesetzungsurkunde". Sie sagt: "Ich bin sehr dankbar für das große Vertrauen, das mir unsere Unimitglieder in den vergangenen 17 Jahren als Präsidentin entgegengebracht haben. Gemeinsam konnten wir die Universität der Bundeswehr München dynamisch weiterentwickeln und bestens für die Zukunft aufstellen." Besonders stolz sei sie auf die neuen, innovativen Forschungszentren und die attraktiven Studiengänge. Es sei ihre feste Überzeugung, dass die Hochschulleitung mit Kollegin Kern "in sehr erfahrene Hände übergehen wird, die die Besonderheiten unserer Universität kennt und wertschätzt".

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