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Unfälle:Mehrere Verletzte bei Kollisionen

Polizei sichert Unfallstelle

Am Montagmorgen ereigneten sich im Landkreis München gleich zwei schwere Unfälle: auf der A99 und in Neukeferloh.

(Foto: dpa)

Zwei Kinder und ein Lkw-Fahrer werden in Kliniken gebracht.

Bei zwei Unfällen im östlichen Landkreis München sind am frühen Montagmorgen mehrere Personen schwer verletzt worden, darunter zwei Kinder, als gegen 7.40 Uhr an der Kreuzung der B 304 zur Waldbrunner Straße in Neukeferloh mehrere Fahrzeuge ineinander krachten. Bereits um 4 Uhr war auf der A 99 in Fahrtrichtung Salzburg zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und der Anschlussstelle Aschheim-Ismaning ein Kleinlaster auf einen Sattelzug aufgefahren. Der schwer verletzte Fahrer konnte erst nach einer Stunde befreit werden. Er wurde ebenso wie die verletzten Kinder per Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht.

Laut Feuerwehr wollte die Fahrerin eines "Kleinstwagen", ein VW UP, offenbar von der B 304 nach links in Richtung Neukeferloh abbiegen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Dieses schob sich unter den VW und drückte den Wagen gegen einen Kleinbus, der an der Einmündung stand. Die Ampeln an der Kreuzung sollen zum Zeitpunkt des Unfalls außer Betrieb gewesen sein. Die Insassen des VW, eine Frau und zwei Kinder, erlitten teils schwere Verletzungen und konnten noch vor Ankunft der Feuerwehr von Zeugen aus dem Wrack befreit werden.

Die Unfallstelle war gegen 9.15 Uhr geräumt, der Verkehr normalisierte sich dann wieder. Zu dem folgenschweren Auffahrunfall am frühen Morgen kam es laut Autobahnpolizei Hohenbrunn, nachdem der 55-jährige Fahrer eines Sattelzugs beim Spurwechsel einen Pkw übersehen und diesen leicht touchiert hatte. Beide Fahrzeuge waren fahrbereit und blieben auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Der Fahrer eines Kleinlasters übersah dann die vor ihm liegende abgesicherte Unfallstelle und fuhr, wie es heißt, nahezu ungebremst hinein. Der Fahrer wurde beim Aufprall in seinem Führerhaus eingeklemmt, war noch ansprechbar, konnte aber nur mit Hilfe der Feuerwehr befreit werden. Die Fahrbahn musste in beide Fahrtrichtungen für den Einsatz des Rettungshubschraubers gesperrt werden. Die Fahrbahn in Richtung Salzburg blieb bis zur Bergung des Verletzten gesperrt. Der linke Fahrstreifen wurde nach circa einer Stunde wieder freigegeben. Bei den Unfällen auf der A 99 entstand ein Sachschaden von circa 15 000 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ismaning, Garching und München.