Bildung"Wir mussten erst einmal sortieren"

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Immer noch eine große Aufgabe: die Integration ukrainischer Schüler in den Unterricht.
Immer noch eine große Aufgabe: die Integration ukrainischer Schüler in den Unterricht. Marijan Murat/picture alliance/dpa

Rund 890 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine werden aktuell im Landkreis München unterrichtet. Und auch wenn es für manche bereits das dritte Schuljahr ist, sind die Herausforderungen für Lehrer wie Kinder nach wie vor groß.

Von Daniela Bode und Anna-Maria Salmen, Haar/Ottobrunn

Schon für Erwachsene aus der Ukraine ist es schwer zu verarbeiten, was sie in ihrem Heimatland erlebt haben: Panzer rollen über Straßen, Raketen zertrümmern Wohnhäuser. Kinder leiden oft noch stärker unter den für sie unbegreiflichen Geschehnissen. Das Erlebte wirkt mitunter auch lange nach der Flucht noch nach - und macht es schwierig, den Kindern einen normalen Schulalltag zu ermöglichen. "Wir müssen immer individuell schauen, was ein Kind braucht, und wissen oft nicht, welche Erlebnisse es mitbringt", sagt Astrid Arauner, die Leiterin der Grundschule am Jagdfeldring in Haar. Hat ein Schüler nur Schwierigkeiten mit der Sprache? Oder ein Trauma von der Flucht? Oft könne die Schule nicht alle Probleme auffangen. Das Unterrichten und die Eingliederung der Kinder aus der Ukraine bleibt eine große Aufgabe, auch nach bald zwei Jahren.

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