bedeckt München

Forschung:"So etwas kann man einer Maschine beibringen"

Markus Ryll forscht in Ottobrunn bei München an autonomen Fluggeräten.

(Foto: Claus Schunk)

Markus Ryll forscht zu Fortbewegungsmitteln der Zukunft. Über selbstlernende Drohnen und wie er Flugtaxis sicherer und schneller machen will.

Von Julian Seiferth, Ottobrunn

Markus Ryll fremdelt noch ein wenig mit den Sicherheitsmaßnahmen, die am Ludwig-Bölkow-Campus in Ottobrunn gelten. Anmeldungen an der Pforte, Besucherausweise, Sicherheitsschleusen, "das alles ist für einen Wissenschaftler im ersten Moment ungewohnt". sagt er. Ryll ist seit dem 1. September an der Technischen Universität (TU) München Professor für Autonomous Aerial Systems, im Volksmund bedeutet das: Drohnen. Anwendung finden soll die Technik in verschiedensten Bereichen, beispielsweise bei der Suche nach Vermissten in dichten Wäldern oder eingestürzten Häusern. Aber auch Paket- und Postlieferungen und die viel beschworenen Flugtaxis sollen von Rylls Forschung profitieren. Künftig wird er an der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie Vorlesungen und eine eigene Forschungsgruppe leiten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
"Bild Live"
In der Fernsehfabrik
Narzissmus
Macht durch Mitleid
Post-Corona
Das Leben danach
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Rollator, Corona, Seite Drei
Covid-19
Ich doch nicht
Zur SZ-Startseite