Sauerlach Licht auf dem Spielfeld

Es soll überprüft werden, ob die Flutlichtanlage am Sauerlacher Sportplatz ertüchtigt werden kann.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Neue Flutlichtanlage und mehr Kabinen für den TSV Sauerlach

Zu dunkel auf dem Spielfeld, zu eng in den Kabinen: Die Fußballer des TSV Sauerlach haben sich mit ihren Nöten ans Rathaus gewandt - und die Gemeinde will Abhilfe schaffen. So hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dem Verein zwei weitere Umkleiden im Keller der Mehrzweckhalle zur Verfügung zu stellen. Zudem soll untersucht werden, ob das Flutlicht am Haupt- und Nebenplatz der Schulsportanlage ertüchtigt werden kann.

"Wir werden die Masten auf ihre Standfestigkeit prüfen, und wenn sie es aushalten, dann lassen wir eine neue Beleuchtung draufschrauben", sagte Bürgermeisterin Barbara Bogner (Unabhängige Bürgervereinigung Sauerlach) im Gemeinderat. Dies könne noch heuer geschehen. Anders sehe es dagegen aus, wenn eine Nachrüstung unmöglich wäre, und es eine neue Flutlichtanlage für beide Plätze bräuchte. Die Kosten hierfür liegen geschätzt bei 100 000 bis 150 000 Euro. Dass in puncto Flutlicht ein Handlungsbedarf besteht, zeigt nicht nur der Antrag des TSV Sauerlach, sondern auch eine Voruntersuchung. Demnach erreicht die Beleuchtung am Trainingsplatz eine Stärke von 82 Lux, die am Hauptfeld circa 100 Lux. Gefordert sind für Punktspiele jedoch 200 Lux und fürs Training 75 Lux.

Die Fußballer des TSV Sauerlach haben aktuell 13 Jugend- und vier Herrenteams im Spielbetrieb. "Das heißt, dass oft an Wochenenden mehrere Mannschaften gleichzeitig beziehungsweise hintereinander auf den Plätzen spielen", heißt es in dem Schreiben des Vereins ans Rathaus. Hierfür stünden derzeit nur zwei Kabinen zur Verfügung, "was deutlich zu wenig ist". So müssten sich mitunter drei Teams von verschiedenen Vereinen und im unterschiedlichsten Alter eine Umkleide teilen.

Um kurzfristig für Entlastung zu sorgen, sollen nun zwei weitere Kabinen in der Mehrzweckhalle für den TSV geöffnet werden. "Das ist die einfachste und die günstigste Lösung", sagte Bogner. Die Bürgermeisterin betonte, dass es in der Folge jedoch keine Beeinträchtigungen für den Hallen- und Schulbetrieb geben dürfe. "Die Umkleiden müssen rechtzeitig gereinigt werden, wenn zum Beispiel am Samstag die Fußballer drin sind und am Sonntag die Handballer kommen." Inwieweit sich das bewerkstelligen lasse, wolle man nun ausprobieren, sagte Bogner. "Und dann sehen wir, ob's funktioniert."