Erneuerbare EnergienTaufkirchen muss auf ein Windrad verzichten

Bei Taufkirchen soll eine Bürgerwindanlage (Symbolbild) entstehen. Sie fällt wohl nun kleiner aus.
Bei Taufkirchen soll eine Bürgerwindanlage (Symbolbild) entstehen. Sie fällt wohl nun kleiner aus. Pia Bayer/dpa

Das Vorhaben nahe dem Autobahnkreuz kollidiert mit den Sicherheitsbestimmungen für einen Hubschrauberlandeplatz. Statt drei sind wohl nur zwei Windräder möglich.

Beim geplanten Windkraftprojekt nahe dem Autobahnkreuz München-Süd in Taufkirchen ist der Investor zum Umplanen gezwungen. Grund hierfür sei der Hubschrauberlandeplatz der Firma HTM im nahen Gewerbegebiet, sagte Klimamanagerin Regina Wanschura. Ihr zufolge hat das Luftamt Südbayern eine Genehmigung des Vorhabens verweigert, da es sich in der Einflugschneise des Helikopterflughafens befindet. In der Folge werde man nun auf das nördlichste der drei geplanten Windräder verzichten, sagte Wanschura. Sie gehe davon aus, dass die anderen beiden Anlagen dann eine Genehmigung erhalten.

Bereits vor eineinhalb Jahren hat der Gemeinderat die Voraussetzungen geschaffen, um auf dem kommunalen Grundstück westlich der A 8 und südlich der A 995 ein Windkraftprojekt zu realisieren. Anders als bei den Windrädern im Hofoldinger und Höhenkirchner Forst, wo die umliegenden Gemeinden hinter den Plänen stehen, handelt es sich in Taufkirchen um ein privates Vorhaben. Dieses sieht Windräder mit einer Nabenhöhe von maximal 166 Metern vor. Errichtet werden sollen die Anlagen als Bürgerwindpark. Sobald der Bauantrag für das Projekt im Rathaus eingegangen sei, so Wanschura, werde man diesen dem Gemeinderat vorlegen.

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