Dass Friedrich Merz an Taufkirchen dachte, als er im Zusammenhang mit Migration von Problemen im Stadtbild sprach, ist unwahrscheinlich; doch wenn man dem dortigen Bürgermeister Glauben schenkt, dann gibt es in der Münchner Stadtrandgemeinde Gegenden, die Berlin-Marzahn und Duisburg-Marxloh nicht unähnlich sind oder zumindest dem Münchner Bahnhofsviertel, wo unlängst Neubibergs Bürgermeister mit einer Prise eines weißen Pulvers von der Polizei aufgegriffen wurde – aber das ist Schnee von gestern. Jedenfalls sprach Ullrich Sander diese Woche im Zusammenhang mit der Eschen- und Lindenpassage in seiner Gemeinde von „Angsträumen“.
MeinungPolitische Botschaften:Sprüche klopfen, bis der Pfleger kommt
Kolumne von Lars Brunckhorst, Taufkirchen
Lesezeit: 2 Min.

Von Merz’ Stadtbild bis zu Taufkirchens Angsträumen – gute Politik zeichnet sich nicht durch markige Worte, sondern konkretes Handeln aus.

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Kommunikationscoach Matthias Baller vermittelt die Fähigkeit, in persönlichen wie beruflichen Gesprächen unangenehme Wahrheiten anzusprechen. Dabei rät der Taufkirchner zu Rollenspielen – und nennt eine griffige Formel, an die man sich halten kann.
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