Wo beginnt das Oberland? Diese idealtypische bayerische Landschaft, die bei entsprechendem Wetter und Ausblick auf die Berge eine Hochglanzschönheit entfaltet, als habe eine Bildbearbeitungssoftware die Wirklichkeit optimiert. Das Gemeindegebiet von Straßlach-Dingharting im Süden des Landkreises München liegt an der Schwelle zum Oberland. Wer kurz hinter Straßlach, das mikro-geografisch eher noch zum Isartal gehört, die Tölzer Straße verlässt und links nach Großdingharting abbiegt, den könnte auf der Höhe der Kreuzung das Gefühl beschleichen, diese Schwelle gerade zu überschreiten. Unabhängig davon verbindet die Straßlacher und Dinghartinger, die 1978 zwangsvereinigt wurden (und beide bis 1972 Bewohner des Landkreises Wolfratshausen waren), noch immer eine – heute indes mehr spielerische – Rivalität.
SZ-Serie: Waren Sie schon mal in ...Dingharting, groß und klein
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Das Schöne ist vergänglich, aber in Großdingharting blüht es in seiner bayerischen Charakteristik vor allem recht ansehnlich.
Claus SchunkKapellen, alte Bauernhäuser, Dorfweiher und grandioser Alpenblick: Groß- und Kleindingharting atmen bayerisches Bilderbuchflair. Die Herkunft der beiden Ortsnamen führt tief in die bayerische Geschichte.
Von Udo Watter, Straßlach-Dingharting
