StraßenbauZählungen ermitteln Verkehrsdichte

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Dieser Tage sind überall Menschen mit Klemmbrett und Kugelschreiber oder Klickzähler am Straßenrand zu beobachten. Sie führen Strichlisten über die Zahl der Autos, Busse, Motorräder und Lkw, die an ihnen vorbeifahren. Alle fünf Jahre wird nach den Richtlinien des Bundesverkehrsministeriums der Verkehr gezählt. Wegen der Corona-Pandemie wurde die für 2020 vorgesehene Zählung um ein Jahr verschoben. Noch bis Mitte Oktober 2021 läuft die Erhebung. Laut Mitteilung des Staatlichen Bauamts in Freising bilden die Ergebnisse eine Grundlage für die Planung und Ausstattung der Straßen, aber auch für Lärmschutzmaßnahmen. Die Daten werden an sogenannten Normalwerktagen - also Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag - morgens und nachmittags erfasst, außerdem am Freitagnachmittag sowie an einigen Sonntagen. Es gibt im Landkreis München auch 88 temporäre, automatisierte Zählstellen, die sich, von außen nicht erkennbar, in Pfosten am Straßenrand befinden. Sie erfassen den Verkehr durch Seitenradartechnik. Die Straßenmeisterei Riem versetzt sie jede Woche an einen anderen Standort.

© SZ vom 28.05.2021 / SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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