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Straßenbau:Sperrung des Föhringer Rings verschiebt sich

Die Vorarbeiten für den vierspurigen Ausbau des Föhringer Rings behindern den Verkehr im Münchner Norden - allerdings später, als zunächst angekündigt. Wie das Staatliche Bauamt Freising mitteilt, werden nun voraussichtlich erst am Sonntag, 24. Februar, und nicht wie geplant bereits am 17. Februar Bäume entlang des Föhringer Rings gefällt.

Weil dies von der Straße aus geschehen muss, ist der Ring an diesem Tag komplett gesperrt. Der Verkehr wird über die Kreisstraße M 3 und die Bundesstraße 471 nach Garching und schließlich über die Staatsstraße 2350 nach München geleitet. Die Umleitungen in beide Richtungen werden ausgeschildert. Die Abfahrt an der Anschlussstelle Frankfurter Ring der A 9 zum Föhringer Ring ist gesperrt. Die Ausleitung erfolgt über die Anschlussstelle Garching-Süd.

Die bisher angekündigte Vollsperrung am 17. Februar ist dagegen nicht erforderlich. Derzeit laufen Rodungsarbeiten im Bereich des Englischen Gartens, die den Autoverkehr auf dem Föhringer Ring aber nicht behindern. Allerdings müssen die Geh- und Radwege entlang von Isar und Isarkanal laut dem Staatlichen Bauamt zeitweise gesperrt werden, wenn Gefahr für Passanten besteht. Die Rodungen sind der erste Schritt auf dem Weg zum vierspurigen Ausbau des Nadelöhrs im Münchner Norden. In den kommenden Jahren bis 2025 wird dafür die Zufahrt zur Herzog-Heinrich-Brücke verbreitert, die Brücke selbst durch einen Neubau ersetzt und um ein weiteres Bauwerk ergänzt.