StädtebauförderungGeld für lebendige Ortszentren

Auch die Verschönerung des Ortszentrums in Neubiberg wird gefördert. Hier ein Foto vom Richtfest für das Rathaus aus dem Oktober 2023.
Auch die Verschönerung des Ortszentrums in Neubiberg wird gefördert. Hier ein Foto vom Richtfest für das Rathaus aus dem Oktober 2023. Claus Schunk

Die Gemeinden Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Neubiberg und Neuried profitieren von Zuschüssen des Bundes und des Freistaats.

Drei Kommunen aus dem südlichen Landkreis München sollen aktuell von der Städtebauförderung durch Bund und Land profitieren. Das teilt die CSU-Stimmkreisabgeordnete Kerstin Schreyer (CSU) mit. Konkret betrifft dies die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ 440 000 Euro für ihre Ortsmitte erhält. Darüber hinaus profitiert die Gemeinde Neubiberg mit 30 000 Euro vom Programm „Lebendige Zentren“, die Verschönerung des Gemeindekerns in Neuried wird mit 60 000 Euro unterstützt.

Insgesamt werden bayernweit 444 Städte und Gemeinden bei der Entwicklung lebenswerter Ortskerne, der sozialen Infrastruktur und nachhaltiger Stadtentwicklung mit über 205 Millionen Euro subventioniert. „Die Städtebauförderung ist ein Erfolgsmodell – sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort“, betont die Unterhachinger Landtagsabgeordnete und ehemalige bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr in einer Pressemitteilung.

„Jeder Euro vom Staat löst rund sieben Euro an weiteren öffentlichen und privaten Investitionen aus“, das sei Wirtschaftsförderung mit doppeltem Nutzen, so die Unterhachingerin. „Wir geben unseren Kommunen damit Planungssicherheit und stärken zugleich den Klimaschutz.“ Weil ihre lockeren Regeln maximale Freiheit für die Städte und Gemeinden bieten, sei die Städtebauförderung „die Speerspitze einer unbürokratischen Kommunalförderung“, so Schreyer weiter: „Die Städtebauförderung ist seit über 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte.“

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