Mit dem Fahrrad braucht sie nur ein paar Minuten, um die rote Sitzbank unter der Dorflinde zu erreichen. Dekorativ gelegen, auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf grüne Wiesen, am Rand eines winzigen Gemeindeteils von Aying, der auch noch „Heimatshofen“ heißt. Man kann von hier aus bei klarer Sicht schon gut die ersten markanten Berge der Voralpen sehen, aber Sophie Pacini lässt ihre dunklen Augen hier auf der Bank meist über anderes wandern: Buchseiten.
SZ-Serie: Dahoam in...Die Pianistin, die den Klang der Stille sucht
Lesezeit: 5 Min.

Sophie Pacini gibt Konzerte auf der ganzen Welt, doch im kleinen Aying im Münchner Süden hat die Deutsch-Italienerin ihre Heimat gefunden. Die Ruhe und die Weite dort, die Menschen und deren Traditionen vermitteln der gebürtigen Münchnerin Erdung und Geborgenheit.
Von Udo Watter, Aying
