BildungKurt-Huber-Gymnasium erhält neuen Direktor

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Daniel Rohnfelder wird vom 14. Februar an neuer Schulleiter des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing sein.
Daniel Rohnfelder wird vom 14. Februar an neuer Schulleiter des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing sein. Privat

Daniel Rohnfelder ersetzt Schulleiterin Anita Groß, die Mitte Februar in Pension geht. Der Neue kommt vom Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting.

Von Annette Jäger, Gräfelfing

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Neuer Schulleiter am Kurt-Huber-Gymnasium (KHG) in Gräfelfing wird Daniel Rohnfelder. Der 43-jährige Pädagoge löst zum neuen Halbjahr, das am 14. Februar beginnt, Anita Groß ab, die in Pension geht. Rohnfelder war die vergangenen drei Jahre stellvertretender Schulleiter am Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting. Ganz fremd ist dem 43 Jahre alten Familienvater, der seit zehn Jahren in Planegg lebt, das Gräfelfinger Gymnasium nicht. „Über die Erinnerungsarbeit sind alle drei Würmtalgymnasien eng verbunden“, sagte er. Die drei Schulen beteiligen sich aktiv am jährlich stattfinden Gedenkzug zum „Todesmarsch von Dachau“ durch das Würmtal.

Anita Groß, die das Gymnasium seit 2018 geleitet hat, lag nach eigenen Worten die „Stärkung des sprachlichen Profils“ immer am Herzen. Während ihrer Zeit an der Schule wurden die Austauschprogramme intensiviert: Heute gibt es Schüleraustausch mit Frankreich, Spanien, Italien und den USA. Zuweilen geriet gerade die sprachliche Ausrichtung der Schule zu ihrem Nachteil, denn die Schülerzahlen waren jahrelang rückläufig.

Anita Groß geht als Direktorin des Kurt-Huber-Gymnasiums am 13. Februar in Pension.
Anita Groß geht als Direktorin des Kurt-Huber-Gymnasiums am 13. Februar in Pension. Privat

Das KHG gehörte zu wenigen Gymnasien im Landkreis München, die nur den sprachlichen Zweig mit drei Fremdsprachen anbieten. Diese Ausrichtung gilt als herausfordernd und besonders lernintensiv. Anita Groß gelang es, das Schulprofil um den sozialwissenschaftlichen Zweig zu erweitern, der seit vergangenem Schuljahr angeboten wird. Seitdem sind die Schülerzahlen wieder gestiegen, aktuell auf 816.

Daniel Rohnfelder will es nach eigenen Aussagen in seiner neuen Funktion sachte angehen. Er wolle zunächst Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte und deren Bedürfnisse und Ziele kennenlernen. Die „menschliche Komponente“ sei ihm wichtig in seiner Arbeit. Er verstehe sich als „Teamplayer“ und übernehme gerne „bewährte Konzepte“. Dazu gehöre es, das Langzeitexperiment an der Schule erst mal fortzuführen, keine unangekündigten Leistungsnachweise, sogenannte Stegreifaufgaben, abzuhalten. „Wenn alle zufrieden sind, gibt es da keinen Änderungsbedarf“, sagt der neue Direktor.

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