„Schall im Schilf“:Kiffen auf dem Festival bleibt erlaubt

Kiffen erlaubt: Auf dem E-Musik-Festival „Schall im Schilf“ am Garchinger See darf Gras konsumiert werden, außerhalb der Absperrung aber nicht. (Foto: Stephan Rumpf)

Nur in der Bannmeile rund um das Gelände in Garching sind Gras und Alkohol nach der vom Stadtrat erlassenen Allgemeinverfügung verboten.

Die am Donnerstag vom Garchinger Stadtrat beschlossene Allgemeinverfügung für das Musikfestival „Schall im Schilf“ im Juli hat Wellen geschlagen. Am Montag stellten daher Veranstalter und Stadt klar: In der von der Stadt Garching festgelegten Bannmeile rund um das Festival am See ist der Konsum von Cannabis und Alkohol verboten; auf dem Festivalgelände selbst aber darf am Samstag, 27. Juli, getrunken und Gras geraucht werden.

Nach den Worten von Leo Rebay von Kellerkind.de, der das Musikevent veranstaltet, können die Besucher während des Spektakels kiffen – in dem Rahmen, wie es das seit 1. April geltende Cannabisgesetz erlaubt. Im Garchinger Rathaus bereitet diese Regelung keine Sorgen. Weil Besucher des Festivals über 18 Jahre alt sein müssten, um an Eintrittskarten und dann auf das Festival zu kommen, bestehe keine Gefahr, dass Kinder durch den Konsum von Cannabis zu Schaden kommen könnten, sagte ein Sprecher des Ordnungsamtes am Montag zur SZ.

Anders sei dies in Biergärten oder bei Volksfesten und der Wiesn, wo das Kiffen verboten ist, weil dort viele Minderjährige anzutreffen sind. Innerhalb der von der Stadt Garching festgelegten Verbotszone von einem Kilometer rund um das Musikgelände sind Joints und Alkohol damit tabu. Der Hauptausschuss des Stadtrats hatte am Donnerstag eine entsprechende Allgemeinverfügung mehrheitlich beschlossen.

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