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Schäftlarn:St. Georg wieder zugänglich

Hohenschäftlarner Kirche wird mit Übergangslösung gesichert

St. Georg in Hohenschäftlarn ist von sofort an für alle Kirchenbesucher wieder geöffnet. Das teilt die Pressestelle des Erzbischöflichen Ordinariats München in einer Meldung mit. Der erste Gottesdienst nach der Ferienzeit findet dort am Dienstag, 17. September, statt.

Mitte April dieses Jahres hatte der Pfarrverband die Kirche vorsorglich sperren müssen - und das ausgerechnet vor Palmsonntag und dem Osterwochenende. "Aus bautechnischen Gründen", so die Erklärung damals, müsse das Gotteshaus bis auf Weiteres geschlossen bleiben. In ihrer Pressemitteilung zur Wiedereröffnung spricht das Erzbischöfliche Ordinariat München nun von "statischen Problemen am Dachstuhl", die die Schließung der Kirche aus Sicherheitsgründen notwendig gemacht hätten. Seither mussten Kirchenbesucher auf die Gottesdienste in den Nachbargemeinden des Pfarrverbands ausweichen. Endgültig behoben sind die bautechnischen Probleme der mehr als 300 Jahre alten Kirche allerdings noch nicht: Im Inneren des Gotteshauses wurde zur Sicherung vor herabfallenden Deckenteilen ein feinmaschiges Netz unterhalb der Decke montiert. Im Außenbereich wurde entlang des Kirchenschiffs eine Holzkonstruktion errichtet, die Kirchen- und Friedhofsbesucher schützen soll. "Diese Sicherungen dienen als Übergangslösung bis zur Sanierung des Dachstuhls, für die noch keine Termine feststehen", heißt es aus dem Ordinariat.

Die Pfarrkirche von Hohenschäftlarn gehört zu den ältesten Filialkirchen der ehemaligen Klosterpfarrei Schäftlarn. St. Georg ist 1732 unter der Leitung des Münchner Maurermeisters Johann Georg Ettenhofer fertiggestellt worden. Schon das Vorgänger-Bauwerk war nach Angaben des Abtes Hermann Joseph Frey einsturzgefährdet und wurde schließlich durch einen Neubau ersetzt.