Sauerlach:Kein Schnaps ohne Grund

Sauerlach: Bis zu 300 Liter reinen Alkohol dürfen die Sauerlacher Brenner in ihrem Kessel erzeugen, der einst einem Schwarzbrenner gehörte.

Bis zu 300 Liter reinen Alkohol dürfen die Sauerlacher Brenner in ihrem Kessel erzeugen, der einst einem Schwarzbrenner gehörte.

(Foto: Claus Schunk)

Obstler, Willi und Kirschgeist stellt der Obst- und Gartenbauverein Sauerlach seit mehr als 90 Jahren her, doch jetzt droht den Hobbybrennern das Aus - wegen einer Gesetzesvorgabe aus Brüssel.

Von Martin Mühlfenzl, Sauerlach

Einem Kleinkriminellen aus Eurasburg sind Thomas Kuther und Sepp Kastenmüller auch nach fast vier Jahrzehnten immer noch dankbar. Als 1987 die mehr als hundert Jahre alte Brennanlage des Obst- und Gartenbauvereins Sauerlach im damaligen Gemeindehaus von Arget den Geist aufgibt, tut sich eine einmalige Gelegenheit auf: Kurz zuvor hatte der Zoll einen Schwarzbrenner dingfest gemacht, der auf der Sprengenöder Alm im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen jahrelang illegal Schnaps herstellte. "Den hat er dann sogar am Bodensee viel billiger verkauft als die dortigen Brenner", erinnert sich Kastenmüller und lacht. "Und die Maische hat er in die Loisach gekippt. So sind sie ihm draufgekommen."

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