Von Ahornweg bis Zeisigbogen: Sollen Straßen und Plätze benannt oder umbenannt werden, entbrennen in den Stadt- und Gemeinderäten regelmäßig leidenschaftliche Diskussionen. Weil die Geschmäcker sehr verschieden sind und die Meinungen oft weit auseinandergehen, bleibt es am Ende oft bei den unverfänglichen, allbekannten Vorschlägen aus Flora, Fauna und Gebirge. Der Landesverein für Heimatpflege will daher eine Positivliste mit Vorbildern aus der jüngeren bayerischen Demokratie-Geschichte erarbeiten, die für die Benennung von Straßen, Plätzen und Schulen geeignet sind. 140 Vorschläge sind bayernweit bereits eingegangen. Die SZ hat sich im Münchner Umland umgehört und ebenfalls einige Persönlichkeiten zusammengetragen, die eine Widmung per Straßenschild durchaus verdient hätten.
ErinnerungskulturWer hat das Zeug zum Namenspatron?
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Der Landesverein für Heimatpflege will eine Positivliste mit Persönlichkeiten erarbeiten, die es verdient hätten, dass eine Straße nach ihnen benannt wird. Aus dem Münchner Umland kommen einige bemerkenswerte Vorschläge.
Von SZ-Autorinnen und Autoren, Freising, Wolfratshausen
