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Putzbrunn:Impfungen bei der Lebenshilfe

Bei der Lebenshilfe München haben mobile Impfteams mit Impfungen gegen Covid-19 begonnen. Bereits die Hälfte der Bewohner in stationären Wohnstätten und die dort beschäftigten Mitarbeiter seien geimpft, teilt die Selbsthilfevereinigung für Menschen mit vornehmlich geistiger Behinderung mit, die unter anderem in Putzbrunn zwei Wohngruppen mit 51 Bewohnern unterhält. Lange gab es bei der Lebenshilfe München laut Mitteilung keine bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Mit dem starken Anstieg der Fallzahlen im November aber habe man am 3. Dezember 2020 den ersten Fall registriert. Diesen habe man zeitnah festgestellt, weil der ambulante Dienst in den Einrichtungen gemeinsam mit einem Arzt regelmäßig Schnelltests vornehme. Aktuell seien alle Bewohner und Mitarbeiter negativ getestet. Geschäftsführer Peter Puhlmann sieht die Gefahr einer Ansteckung vor allem in den Kontakten der Bewohner nach außen. Das beginne bei der Nutzung von Beförderungsdiensten und reiche hinein in das Arbeitsleben. René Pfeifer, Bereichsleiter Wohnen, wertet die Impfung "als eine große Chance auf einen besseren Infektionsschutz".

© SZ vom 16.01.2021 / belo
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