KommunalpolitikPullacher SPD-Fraktion im Wandel

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Die Pullacher Bürgermeisterkandidatin Ulrike Barth (parteilos) signalisiert ihre Bereitschaft, in die SPD-Fraktion im Gemeinderat nachzurücken. Ein Sitz ist dort frei geworden, weil Michael Schönlein sein Amt niedergelegt hat.
Die Pullacher Bürgermeisterkandidatin Ulrike Barth (parteilos) signalisiert ihre Bereitschaft, in die SPD-Fraktion im Gemeinderat nachzurücken. Ein Sitz ist dort frei geworden, weil Michael Schönlein sein Amt niedergelegt hat. (Foto: Anja Kiebler/trullafoto)

Fraktionssprecher Holger Ptacek vertritt die Sozialdemokraten im Gemeinderat erst einmal alleine, weil sein Parteikollege Michael Schönlein das Amt niedergelegt hat. Möglicherweise rückt Bürgermeisterkandidatin Ulrike Barth (parteilos) nach.

In der SPD-Fraktion im Pullacher Gemeinderat stehen Veränderungen an. Mindestens bis zur nächsten Gemeinderatssitzung wird Fraktionsvorsitzender Holger Ptacek die Partei in dem Gremium allein vertreten, obwohl die Sozialdemokraten zwei Sitze haben. Sein Kollege Michael Schönlein hat sein Mandat als Gemeinderat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Das Gremium hat ihn vor Kurzem aus dem Amt entlassen, persönlich anwesend war er nicht. Bisher steht nicht fest, wer ihm nachfolgen wird. Schönlein saß seit 2020 im Gemeinderat, bei der Wahl hatte er für die SPD als Bürgermeister kandidiert. Ptacek würdigte im Amtsblatt Isar-Anzeiger zuletzt sein Engagement. Auch Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (Grüne) lobte seinen Einsatz für Pullach.

Wer die Lücke in der SPD-Fraktion füllen wird, wird sich zeigen. Derzeit ist die Gemeinde dabei, die Listennachfolger der Kommunalwahl von 2020 zu befragen, ob sie das Mandat annehmen wollen. Es zeichnet sich bereits ab, wer es werden könnte. „Ich gehe davon aus, dass die Bürgermeisterkandidatin Ulrike Barth das Amt übernehmen wird und ich freue mich darauf“, sagt SPD-Ortsvorsitzender Ptacek. Er hat bereits die Personen auf der Liste befragt und „sie möchte es gerne übernehmen“, wie er sagt.

Die 57-jährige Parteilose stand mit ihren Stimmergebnissen nach der Kommunalwahl auf Platz acht der Liste. Wie sie sagt, ist sie von der Gemeinde bisher nicht gefragt worden. „Ich bin auch jetzt schon bereit, in den Gemeinderat zu gehen“, erklärt sie. Zuletzt hatte sie auf SZ-Anfrage geäußert, sollte es mit dem Bürgermeisterposten nicht klappen, sei es ihr Ziel, in den Gemeinderat zu kommen. Dazu bekommt sie vielleicht jetzt schon die Chance.

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