GeflüchteteWie Ukrainer Krieg und Exil bewältigen

Lesezeit: 6 Min.

Gemeinsames Lesen in einem Deutsch-Lehrbuch: Liubov Humeniuk lebt mit ihren Kindern Andrii und Solomiia in einer Art WG mit dem Rentner Misha Mykhailo.
Gemeinsames Lesen in einem Deutsch-Lehrbuch: Liubov Humeniuk lebt mit ihren Kindern Andrii und Solomiia in einer Art WG mit dem Rentner Misha Mykhailo. Foto: Bernhard Lohr

Pullach hat seit 2022 besonders viele Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Die meisten haben hier Fuß gefasst und Arbeit gefunden. Doch die, die erst kürzlich gekommen sind, werden die Streichung des Bürgergeldes spüren. Und die Helfer sind erschöpft.

Von Bernhard Lohr, Pullach

SZ bei Google bevorzugen

Es hat um die null Grad und es ist richtig ungemütlich an der Kreuzung mitten in Pullach. Knapp dreißig Leute, jung wie alt, stehen dick eingepackt beisammen, mit Mantel, Schal und Mütze. Einige halten Kerzen in den Händen, als Natalia Stavytska über den Holodomor spricht. „Kinder, die niemals Umarmungen erfahren“, sagt sie. „Ihre Augen suchten einen Funken Herzlichkeit.“ Die Sätze beschreiben die Verzweiflung während der von Stalin herbeigeführten Hungersnot in den Jahren 1932 und 1933 mit bis zu vier Millionen Toten. Und stehen zugleich für die Ukraine heute.

Zur SZ-Startseite

Ortsbild
:Unser Dorf soll hässlicher werden

Über die Kunst des schlechten ersten Eindrucks, die man im Münchner Umland mitunter in Perfektion beherrscht.

SZ PlusKolumne von Iris Hilberth

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: