Weil ein 47-Jähriger bei einem Streit mit einem 52-Jährigen eine Todesdrohung ausstieß, ist es am späten Dienstagnachmittag in Pullach zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Wie das Münchner Präsidium mitteilt, bestand der Verdacht, dass der jüngere der beiden Männer bewaffnet sei.
Gegen 17.20 Uhr rief ein Nachbar, der den Streit in der Wohnung des 47-Jährigen mitbekommen hatte, die Polizei. Der Bedrohte hatte beim Eintreffen der Beamten die Wohnung zwar schon verlassen, aber weil Zeugen davon berichteten, dass der 47-Jährige in der Wohnung eine Schusswaffe griffbereit halte, rückten auch Spezialkräfte der Polizei nach Pullach aus. Diesen gelang es, den Mann per Telefon zu überreden, freiwillig aus der Wohnung zu kommen und sich festnehmen zu lassen. Bei der Schusswaffe handelte es sich lediglich um eine Spielzeugpistole, diese wurde sichergestellt.
Der 47-Jährige wurde wegen Bedrohung angezeigt. Da sich herausstellte, dass er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.

