Süddeutsche Zeitung

Kommunalwahl:Pullacherin will Bürgermeisterin in Icking werden

Gemeinderätin Cornelia Zechmeister von der Wählergruppe Wir in Pullach bewirbt sich um den Chefsessel im Rathaus der Isartal-Gemeinde, in dem sie arbeitet.

In der Gemeinde Pullach ist Cornelia Zechmeister seit sechs Jahren Zweite Bürgermeisterin, jetzt strebt sie die Chefrolle im Rathaus an - allerdings in Icking im Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und nicht mehr in Pullach, wo sie Zweite Bürgermeisterin ist. In Icking wirft sie jetzt im Auftrag der Parteifreien Wählergemeinschaft (PWG) ihren Hut in den Ring. Die 54-Jährige macht dabei kein Hehl daraus, dass sie gerne in Pullach kandidiert hätte. Ihre Wählergruppe Wir in Pullach (WIP) schickte jedoch Reinhard Vennekold als Kandidat ins Rennen, dem sie ihre volle Unterstützung zusichert. Aber damit sei der Weg frei geworden für eine Kandidatur in Icking, wo sie seit 16 Jahren als Bauamtsleiterin und Standesbeamtin arbeitet. Wie groß ihre Chancen seien, ihre derzeitige Rathauschefin Margit Menrad (Unabhängige Bürgerliste) zu beerben, könne sie schwer einschätzen, sagt Zechmeister, "aber es wird eine spannende Geschichte".

Gegen vier weitere Kandidatinnen, die gut vernetzt seien in Icking, müsste sie sich durchsetzen, was ihrer Meinung nach nicht leicht werden dürfte. Es sei für sie in jedem Fall eine Ehre, dass ihr die PWG eine Kandidatur angetragen habe und sie habe sich ihre Entscheidung reiflich überlegt. Wenn sie Ickinger Bürgermeisterin würde, müsste sie alle politischen Ambitionen in Pullach fallen lassen. Wenn nicht, wird sie weiter für die WIP im Gemeinderat sitzen, wenn der Wähler das will.

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SZ vom 19.12.2019 / mm/wkr
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