WirtschaftWas der Job-Abbau bei Linde für den Münchner Süden bedeutet

Lesezeit: 6 Min.

Wohin geht es mit Linde? In der Belegschaft in Höllriegelskreuth herrscht Verunsicherung.
Wohin geht es mit Linde? In der Belegschaft in Höllriegelskreuth herrscht Verunsicherung. Sebastian Gabriel

In Pullach, der Gemeinde im Münchner Süden, sorgt die angekündigte „Redimensionierung“ des Unternehmens für Unruhe. Hunderte Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Beschäftigte und Gemeinde bangen um die Zukunft des traditionsreichen Standorts.

Von Daniela Bode, Bernhard Lohr, Udo Watter, Pullach

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Vereinzelt kommen Mitarbeiter durchs Drehkreuz am Werksausgang. Es ist 16 Uhr, Feierabend bei Linde in Höllriegelskreuth. Doch die Stimmung ist so gedämpft wie der Himmel grau. „Das ist Politik“, schimpft einer im Vorbeilaufen in Richtung Bahnhof und ruft über die Schulter. „Wir können uns bei der Regierung bedanken.“ Ein anderer: „Die Amerikaner arbeiten daran, die Firma so kaputt wie möglich zu kriegen.“ Die meisten schütteln nur den Kopf. „Ich kann nichts sagen.“

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