FahrradunfallPullacher Bürgermeisterin fällt verletzt aus

Auch Erfahrung schützt nicht immer vor Stürzen: Hier sitzt Susanna Tausendfreund mit einem Lächeln im Sattel. 
Auch Erfahrung schützt nicht immer vor Stürzen: Hier sitzt Susanna Tausendfreund mit einem Lächeln im Sattel.  (Foto: Claus Schunk)

Susanna Tausendfreund ist mit dem Fahrrad gestürzt und liegt mit gebrochenem Bein im Krankenhaus. Deshalb muss sie sich im Rathaus vertreten lassen und fehlt bei einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen.

Die Pullacher Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund wird in den kommenden Tagen die Geschäfte im Rathaus der Isartalgemeinde nicht führen können. Die Grünen-Politikerin hat sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad das Schienbein gebrochen und liegt in einem Münchner Krankenhaus, die Leitung der Amtsgeschäfte hat derzeit ihr Stellvertreter Andreas Most (Pullach Plus) übernommen.

Passiert ist das Malheur vor einigen Tagen, als die 62-Jährige im Sattel auf eisigem Untergrund wegrutschte. Es gehe ihr „den Umständen entsprechend gut“, erklärte Martin Rösch, der bei der Gemeinde zuständig ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Eine Operation habe sie bereits hinter sich, eine zweite sei allerdings nötig und noch in dieser Woche geplant. „Sie hofft, im Lauf der nächsten Woche entlassen zu werden“, sagt Rösch.

Fehlen wird Tausendfreund, die bei der Kommunalwahl mit Christine Eisenmann (CSU), Rathaus-Geschäftsleiter Heinrich Klein (parteilos, tritt für „Wir in Pullach“ an), Ulrike Barth (parteilos, für die SPD) und Michael Reich (FDP) um das Bürgermeisteramt konkurriert, auch bei der Kandidatenvorstellung der Pullacher Grünen an diesem Mittwoch im Bürgerhaus, zu der aber Marion Seitz, die Landratskandidatin der Partei für den Landkreis München kommen wird (Beginn 19.30 Uhr).

„Das ist natürlich sehr bedauerlich, dass Susanna Tausendfreund nicht präsent sein kann und der Wahlkampf beeinträchtigt ist“, erklärt Grünen-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Renate Grasse. Die Bürgermeisterin, die seit 2014 im Amt ist, scheint sich jedoch nicht unterkriegen zu lassen. „Sie hat ihr Schicksal angenommen und gesagt: Es ist, wie es ist“, erklärt Grasse.             

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