Die Volt-Partei hat einen Anker im Würmtal gesetzt. Bei der Kommunalwahl im März können Volt-Anhänger in Planegg mindestens einer Person der Partei ihre Stimme geben: Am Mittwoch trat die Planegger Gemeinderätin Angelika Lawo, bisher Mitglied der Grünen Gruppe 21, offiziell der Volt-Partei bei. Die Zusammenarbeit mit den Grünen wird aber bestehen bleiben, am 12. November soll bei einer Aufstellungsversammlung eine gemeinsame Liste der Grünen Gruppe 21 und Volt beschlossen werden. Lawo gab bei einem Pressegespräch im Kupferhaus auch bekannt, sich bei dem Termin als Bürgermeisterkandidatin zur Verfügung stellen zu wollen.
Die 59-Jährige ist das vierte Volt-Mitglied in einem Gemeinderat im Landkreis München. Im Mai hatte sich in Unterföhring eine Volt-Fraktion gebildet, bestehend aus drei Gemeinderäten. Lawo habe schon länger mit der Partei sympathisiert und vertrete deren Werte, unter anderem die Europapolitik und die klare Ablehnung von Antisemitismus. Ein Aspekt des Übertritts zu Volt sei auch, die Grüne Gruppe öffnen zu wollen für Menschen, die sich für Volt interessieren, sagte Lawo. Vor allem junge Leute sollen sich angesprochen fühlen, mitzumachen und im besten Fall auf der Liste für die Kommunalwahl zu kandidieren. Bei der Europawahl 2024 erreichte Volt in Planegg 4,3 Prozent der Stimmen – 236 Personen wählten die Partei.

