Am 31. Oktober ist Einsendeschluss für den Planegger Umweltpreis 2023. Dieses Jahr ist der Preis, den der Planegger Gemeinderat Peter von Schall-Riaucour (Pro Planegg und Martinsried) stiftet, von 5000 Euro auf 7500 Euro aufgestockt worden - Geld, das von der letzten Verleihung übrig geblieben ist. Bewerben kann man sich unter www.PlaneggerUmweltpreis.de.
Der Planegger Umweltpreis wurde erstmals 1995 verliehen, damals noch offiziell vom Gemeinderat. Mit den Jahren erwies sich der Preis jedoch als Flop, die Beteiligung ging zurück, schließlich wurde er nach zehn Jahren eingestellt. 2021 unternahm Schall-Riaucour einen neuen Anlauf und setzte das Preisgeld auf zunächst 5000 Euro fest. Außerdem wird der Umweltpreis seither im Namen der Gemeinde Planegg vergeben, in der Jury sitzen Vertreter des Gemeinderats und der Rathausverwaltung samt dem Bürgermeister.
Vergeben wurde der Preis bisher an Schulklassen des Feodor-Lynen-Gymnasiums, der Grundschule Planegg und des Kindergartens St. Josef. Auch heuer, sagt Schall-Riaucour, seien bisher einige interessante Vorschläge eingereicht worden. Der Preis, der auch aufgeteilt werden kann, soll voraussichtlich im Januar vergeben werden. Der Stifter des Preises plant, das Verfahren im nächsten Jahr zu erweitern. So will er ein Vorschlagsrecht einführen, "weil es doch immer wieder Leute gibt, die sich vielleicht nicht trauen, sich selbst vorzuschlagen".
