Experimentelle Musik:„Nach so einem Konzert ist man erst mal in Trance“

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Udo Schindler spielt mehrere Blasinstrumente. (Foto: Gerhard Emmer)

Udo Schindler hat Flöte studiert und ist dann im Hauptberuf Architekt geworden, weil er bei seiner Leidenschaft keine Kompromisse eingehen wollte. Daneben hat er sich einen Namen als Improvisationsmusiker gemacht. Am Samstag spielt der Kraillinger mit Ove Volquartz und Erhard Hirt in der Planegger Waldkirche – und es ist noch nicht einmal klar, wer anfängt

Von Annette Jäger, Planegg/Krailling

Udo Schindler ist ein Ton- und Klangfreak, sagt er von sich selbst. Er hat sich der freien Improvisation verschrieben und in dieser Nische der Musikszene international einen Namen gemacht. Seit Jahrzehnten tritt der Kraillinger, der im Hauptberuf Architekt ist und ein Büro in Planegg hat, mit verschiedenen anderen Musikern auf und entwickelt auf diversen Instrumenten einen opulenten Sound, bei dem es immer um die Entstehung des Klangs geht, weniger um den reinen Ton. Mit den Hauskonzerten in seinem Studio an der Bergstraße in Krailling hat er sich eine eigene Bühne geschaffen. Schindler, Jahrgang 1952, hat mehr als 50 Alben veröffentlicht, auch unter dem eigenen Label Arch-musik, was auf die Verbindung von Architektur und Musik anspielt. An diesem Samstag, 22. Juni, tritt er im Trio mit Ove Volquartz und Erhard Hirt in der Planegger Waldkirche auf. Mit der SZ sprach Schindler im Vorfeld über den Reiz improvisierter Musik und warum Zuhörer die Augen schließen sollten.

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