Als erste Planegger Partei hat die SPD ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im März 2026 vorgestellt: Felix Kempf, langjähriger Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender will Bürgermeister Hermann Nafziger (CSU) ablösen. Der gebürtige Münchner ist 35 Jahre alt, politisch aber schon ein „alter Hase“. Studierter Biophysiker, trat er 2009 in die SPD ein, ist seit zwölf Jahren Gemeinderat in Planegg und Vorsitzender der Fraktion.
Der in Gräfelfing und Planegg aufgewachsene Kempf arbeitet bei einem Versicherungskonzern. Beim Pressetermin, zu dem er in Begleitung des Ortsvorsitzenden Heinrich Hofmann, der dritten Bürgermeisterin Christine Hallinger und dem SPD-Direktkandidaten zur Bundestagswahl, Korbinian Rüger, auftrat, sagte Kempf, er vertrete grundsätzlich eine soziale Politik: „Im Mittelpunkt steht der Mensch.“
Wichtig für ihn ist „Transparenz, das heißt auch so viele öffentliche Sitzungen wie möglich.“ Stärken will Kempf den Planegger Seniorenbeirat und der Jugendarbeit mehr Bedeutung verleihen. Für den ausufernden Verkehr in Planegg will Kempf „Alternativen“ aufzeigen, denn: „Planegg ist nun mal leider ein Ort mit viel Durchgangsverkehr.“ Am Herzen liegen ihm die Bahnhofstraße und die Martinsrieder Ortsmitte. Schwerpunkt einer modernen Lokalpolitik müssten auch Geothermie und Windkraft sein. Seinen künftigen Mitbewerbern kündigte Kempf an: „Ich scheue keine Auseinandersetzung.“

