Erste Hilfe:Schneller als der Rettungswagen

Lesezeit: 3 min

Erste Hilfe: Studierende haben in Garching und Ottobrunn eine Lebensretter-Drohne mit Defibrillator an Bord entwickelt.

Studierende haben in Garching und Ottobrunn eine Lebensretter-Drohne mit Defibrillator an Bord entwickelt.

(Foto: Max Volz/Horyzn)

Ungefähr 65 000 Menschen erleiden pro Jahr einen Herzstillstand, die Überlebenschancen hängen davon ab, wie schnell eine Wiederbelebung eingeleitet wird. Eine Gruppe junger Forscher hat deshalb eine Drohne entwickelt, die Leben retten könnte.

Von Patrik Stäbler, Ottobrunn/Garching

Das Herz hat aufgehört zu schlagen, nun liegt der Patient reglos am Boden. Neben ihm kniet eine junge Frau, die wieder und wieder mit ihren Handballen auf seinen Brustkorb drückt - aber erfolglos. Was jetzt noch helfen könnte, um das Herz wieder in Gang zu bringen, wären ein oder mehrere Stromstöße aus einem Defibrillator. Doch woher ein solches Gerät nehmen? Da naht plötzlich Rettung. Aus der Luft. Von Frankenstein. Auf diesen Namen hört die drei mal zwei Meter große Drohne, die schräg über der jungen Frau in der Luft schwebt. Während die Rotoren leise surren, lässt sie an einem Seil eine orangefarbene Box zu Boden. Darin: ein Defibrillator.

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