Karin Puscher sitzt gerne auf ihrem Balkon im siebten Stock, hinter ihr ein neues dreifach verglastes Fenster, die Seitenwände in hellem Grün, davor ein Sichtschutz in Anthrazit. Sie sieht von dort aus auf umliegende Häuser, viele Baumkronen und die Berge. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagt sie. Puscher wohnt in dem nach Süden ausgerichteten Riegel des sogenannten Sternhauses in Ottobrunn. Als 23 Meter hohes Gebäude mit seiner besonderen Form mit drei nach außen gerichteten Flügeln sticht es optisch heraus in der durch niedrigere Häuser geprägten Siedlung.
ArchitekturSanieren mit Mietern im Haus
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Mit seinen hellgrauen Dämmplatten, anthrazitfarbenen Elementen wie den neuen Fenstern und Wänden in hellen Grüntönen wirkt das Sternhaus nun ansprechend.
Sebastian GabrielDas Sternhaus in Ottobrunn wurde ressourcenschonend modernisiert, während einige Bewohner weiterhin dort lebten. Die Architekten und zwei Mieterinnen erzählen, wie das gelang und was sie heute am Gebäude schätzen.
Von Daniela Bode, Ottobrunn
