Ottobrunn:Relaunch mit Dauerbrenner

Am Wolf-Ferrari-Haus erwacht das Kulturleben

Erst stand alles still in der Pandemie und jetzt wird vieles anders. Oder doch nicht? Der Kabarettist Martin Frank findet jedenfalls, es wäre die optimale Gelegenheit für einen "Relaunch", wie man in Niederbayern, seiner Heimat, "stets zu sagen pflegt". Der mit dem Bayerischen Kabarettpreis 2018 (Senkrechtstarter) prämierte Künstler wirft im Programm "Einer für alle - Alle für keinen", das er am Donnerstag, 16. September, in Ottobrunn zeigt, einen scharfen Blick auf das Leben und seine absurden Facetten. Karten kann man erwerben im Wolf-Ferrari-Haus (089/60 80 83 02), unter www.wfh-ottobrunn.de sowie über München Ticket.

Die Theaterkasse im Wolf-Ferrari-Haus hat seit dieser Woche geöffnet, sämtliche Veranstaltungen der kommenden Ottobrunner Spielzeit können jetzt gebucht werden - das eigentliche Herbstprogramm beginnt am 10. Oktober mit dem Auftritt der Comedian Harmonists Today und ihrem Konzertabend "Ein neuer Frühling". Ein besonderes Ereignis dürfte am 23. Oktober die Premiere des Stücks "Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos" von Werner Schwab werden: Eine "Radikalkomödie", die Bernd Seidel, Regisseur und künstlerischer Berater des Wolf-Ferrari-Hauses, inszeniert. Am 9. November präsentiert Lisa Fitz ihr Jubiläumsprogramm "Dauerbrenner", und mit Max Uthoff und Bruno Jonas treten weitere prominente Kabarettisten in der neuen Saison auf (Infos unter wfh-ottobrunn.de/programm).

In der Reihe "Ottobrunner Konzerte" gibt es bereits am 17./18. September das "Festival der Gitarre". Vier international renommierte Gitarristen (Petteri Sariola und Michael Langer sowie Marcin Dylla und Pavel Steidl) spielen an zwei Abenden, das Programm reicht von Klassik über Romantik bis Jazz, Soul und Pop.

Im Moment gelten die viel zitierten 3G-Regeln. Was die jetzt mögliche Freigabe eines größeren Angebots an Sitzplätzen angeht, warte man noch ab, wie Horst Frank, der Leiter des Wolf-Ferrari-Hauses, erklärte. Heißt: Die Abstandsregeln gelten vorerst weiter, dafür darf am Platz die Maske abgenommen werden.

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