Im Fall der in Ottobrunn zu Tode gequälten Katze hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Es liege zweifellos „ein Vergehen nach dem Tierschutzgesetz“ vor, sagte ein Sprecher des Münchner Präsidiums der SZ. Die verstümmelte, gehäutete und ausgeweidete Katze war am vergangenen Mittwoch an der Ottobrunner Bahnhofstraße tot aufgefunden worden.
Nach Angaben des Sprechers prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall, der sich zehn Tage zuvor, am Pfingstsonntag, in München-Englschalking zugetragen hat. Für Ermittlungsergebnisse sei es jedoch noch zu früh.
Auch der Verein Private Tierhilfe und die Tierschutzorganisation Peta beschäftigen sich mit den beiden brutalen Übergriffen, Peta hat 1000 Euro Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zur rechtskräftigen Verurteilung des Täters führen.
Bereits vor zwei Jahren wurden in Vaterstetten im Landkreis Ebersberg zwei Katzen auf ähnliche Weise getötet. Der Tierquäler wurde nach mehreren Monaten ermittelt, er war zum Tatzeitpunkt noch minderjährig. Erst vor sechs Wochen ist der mittlerweile 18-Jährige zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.

