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Ottobrunn:Hohe Pedalkunst

Der renommierte Organist Paolo Oreni gastiert in Ottobrunn

Seine Virtuosität und Improvisationslust, seine Fingerfertigkeit und Pedalkunst versprechen ein großartiges Finale: Zum Abschluss der diesjährigen Konzertreihe "Ottobrunner Orgelkonzerte" gastiert am Samstag, 24. Oktober, der Organist Paolo Oreni in der Gemeinde. Der 1979 geborene Italiener, der schon zu Beginn seiner internationalen Karriere 2005 die große Rieger Orgel in der Michaelskirche Ottobrunn in einem gefeierten Konzert bespielte, präsentiert dort von 19 Uhr an wieder virtuose Orgelmusik von Bach, Liszt und Widor. Darüber hinaus improvisiert er über Themen, Melodien und Songs, die aus dem Publikum gewünscht werden. Ein Highlight wird die Videoübertragung von Orenis Spiel auf eine Leinwand sein, sodass das Publikum ihm auf die Hände und Füße schauen kann. Das auf den 25. Oktober terminierte Konzert der früheren Ottobrunner Kantorin Gundula Kretschmar fällt dagegen aus.

Bereits mit elf Jahren begann Oreni Orgel und Orgelkomposition zu studieren. Entscheidend für seine Ausbildung ist die Begegnung mit Meister Jean Guillou, bei dem er in Meisterklassen die großen Orgeln in der Tonhalle Zürich und der Kirche St. Eustache in Paris bespielte. Immer wieder gewann er internationale Wettbewerbe und wird zu namhaften Festivals eingeladen. Zudem ist er oft als Jurymitglied bei Wettbewerben gefragt und berät Orgelbauer bei der Konzeption neuer Orgeln.

Eine Anmeldung zu Orenis Konzert über www.michaelskirchengemeinde.de ist möglich, aber nicht erforderlich. Nicht angemeldeten Besuchern wird empfohlen, etwas früher da zu sein. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

© SZ vom 17.10.2020 / wat
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