Unter der Bezeichnung "Der Blaue Reiter" haben der russische Maler Wassily Kandinsky und der gebürtige Münchner Franz Marc 1911/12 eines der faszinierendsten Kapitel der modernen Kunst eingeleitet. Der von beiden heraus gegebene Almanach und die unter diesem Namen organisierten Ausstellungen waren bahnbrechend. Der Maler Alex Holopov, in Russland an der Wolga als Sohn deutschstämmiger Eltern geboren, ist entscheidend von den Werken aus dem Umfeld des "Blauen Reiters" geprägt, die er neben vielen eigenen Bildern gern kopiert hat. Die Begeisterung hierfür resultiert auch aus seinem Hobby, dem Reiten und der Faszination und Wertschätzung für die Farbe Blau. Derzeit zeigt der Künstler, der sich von Bayern und den Bergen inspiriert fühlt, seine Arbeiten in einer Ausstellung im KWA Hans-Seidel-Haus in Ottobrunn, Ottostraße 44. Holopov, der in der Sowjetunion Agrarwissenschaften studierte, hat sich seit seiner Übersiedlung nach Deutschland 1991 intensiv der Malerei gewidmet. Die Ausstellung "Der blaue Reiter lebt in mir..." ist noch zu sehen bis Samstag, 24. März, täglich von 10 bis 18 Uhr.
Ottobrunn"Der Blaue Reiter" als Inspirationsquelle
