bedeckt München 26°

Offizielle Eröffnung:Erst tagen, dann feiern

Der große Saal im Feststadel bietet 216 Personen Platz. Sie können das Gebäude bequem und barrierefrei über die Tiefgarage am Bürgerfestplatz erreichen.

(Foto: Privat)

In Unterföhring wird der Feststadel zunächst für Gemeinderatssitzungen genutzt

Von Sabine Wejsada, Unterföhring

Im kleinen Kreis haben die Unterföhringer am Donnerstagnachmittag die Fertigstellung des Feststadels am Etzweg gefeiert. An die 40 Gäste, darunter einer Vielzahl von ehemaligen und amtierenden Gemeinderäten und Mitarbeitern der Rathausverwaltung, wohnten der festlichen Segnung des Hauses durch Pater James und dem evangelischen Pfarrer Carsten Klingenberg bei.

Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer von der Parteifreien Wählerschaft (PWU) nutzte die Gelegenheit, seine Freude über das im Gemeinderat durchaus umstrittene Projekt kundzutun und allen zu danken, die am Gelingen des Feststadels beteiligt waren. Das Gebäude in Holzbauweise ist innerhalb von nur neun Monaten errichtet worden. Das Konzept sieht vor, dass Vereine und Bürger es mieten können. Der große Saal mit seinem rustikalen Ambiente bietet Platz für 216 Gäste, das Stüberl fasst 90 weitere Personen, außerdem bietet der Feststadel einen überdachten Außenbereich. Wer mit dem Auto kommt, kann dieses in der Garage unter dem Bürgerfestplatz abstellen und dann bequem und vor allem barrierefrei innerhalb von zwei Minuten zum Feststadel gelangen.

Nach den Worten von Bauamtsleiter Lothar Kapfenberger belaufen sich die Kosten für das Bauwerk zwischen 4,7 und 4,8 Millionen Euro. Während innen alles fertig ist, sollen über die Sommerferien die Außenanlagen folgen. Im Herbst dann werden noch Bäume gepflanzt. Der Feststadel wird bis zum Jahresende dem Gemeinderat als Tagungsort dienen, weil im großzügigen Saal die coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Wann der Stadel seinen eigentlichen Zweck erfüllen kann und Feiern stattfinden, weiß derzeit niemand zu sagen.

© SZ vom 25.07.2020

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite