Für eine wissenschaftliche Untersuchung der Technischen Universität München (TUM) ist der Hachinger Bach vorübergehend trocken gelegt worden. Da der Bach von der Quelle über den Augartenweiher und die Kybergstraße bis zum Bachweg auf Höhe der Holzstraße von Forschenden unter die Lupe genommen wurde, wurde kein zusätzliches Wasser mehr in den Bach eingespeist.
Die derzeitige Hitzewelle „biete Gelegenheit, die Auswirkungen von Niedrigwasser und Trockenperioden auf die Gewässerökologie zu erforschen“, teilte die Gemeinde Oberhaching mit, die die Studie bei der TUM in Auftrag gegeben hat. Den Forschenden gehe es vor allem um die Tierwelt im Bach, von der Bachforelle bis zum Bachflohkrebs.
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung sollen helfen, den Hachinger Bach und seinen wertvollen Lebensraum auch in Zeiten des Klimawandels besser zu verstehen und zu schützen, heißt es weiter. Am Donnerstag waren die Untersuchungen schon so weit abgeschlossen, dass wieder Zusatzwasser in den Hachinger Bach eingeleitet wurde.

