Mobilität:Freie Fahrt für Radler

Mobilität: Geschafft: Der Radweg zwischen Neuried und Gauting ist freigegeben. Darüber freuen sich (von links) Rita Petro, Robert Hrasky, Bürgermeister Harald Zipfel, Dieter Opatril, Frauke Buchholz und Hans-Georg Martin (ADFC Gauting).

Geschafft: Der Radweg zwischen Neuried und Gauting ist freigegeben. Darüber freuen sich (von links) Rita Petro, Robert Hrasky, Bürgermeister Harald Zipfel, Dieter Opatril, Frauke Buchholz und Hans-Georg Martin (ADFC Gauting).

(Foto: Gemeinde Neuried)

Die lang ersehnte Verbindung zwischen Neuried und Gauting ist offiziell eröffnet.

Von Annette Jäger, Neuried

Die wohl sehnlichst erwartete Radwegeverbindung im Würmtal ist fertiggestellt. Der Radweg entlang der M 4 zwischen Gauting und Neuried ist seit Freitag nun offiziell freigegeben. Rund zehn Jahre lang wurde um die Verwirklichung gerungen. Der 4,6 Kilometer lange Rad- und Fußweg entlang der Kreisstraße verbindet die beiden Landkreise Starnberg und München.

Eine sichere Verkehrsverbindung zwischen Gauting und Neuried war der Herzenswunsch vor allem von Fahrradfahrern und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die schnelle Verbindung von Gauting über Neuried weiter nach München ist von Fahrradfahrern stark frequentiert, war aber immer auch ein Wagnis: Auf der zum Teil kerzengerade verlaufenden Strecke durch den Wald dürfen Autofahrer bis zu 100 Stundenkilometer schnell fahren, mitunter werden es auch mehr. Im Dunklen war das Radeln auf der Straße ein noch größeres Sicherheitsrisiko.

Schon Wochen bevor der Weg offiziell freigeben wurde, haben Fahrradfahrer ihn genutzt. Mit täglich mehr als 100 Nutzern rechnet Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel (SPD). Der Weg ist asphaltiert, um ihn allwettertauglich zu machen, im Winter wird er geräumt und gesalzen, eine Beleuchtung ist vorerst nicht vorgesehen. Grund für die lange Planungsdauer war ein kompliziertes Wald-Tauschgeschäft zwischen den Landkreisen und der Heiliggeistspital-Stiftung, der der Wald entlang der Straße gehört. Rund 3,5 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Den Großteil bezahlt der Landkreis München mit 87 Prozent, der Landkreis Starnberg trägt 13 Prozent. Allerdings fließen Fördermittel des Bundes in Höhe von 80 Prozent.

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