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Neubiberg:Viele Spenden für Väterchen Vjad

Die Spendenaktion des Partnerschaftsvereins Neubiberg für den erkrankten Popen aus dem russischen Tschernogolowka trägt Früchte. Inzwischen sind etwa 6000 Euro zusammengekommen und ein weiterer Beitrag aus der Heimatstadt von "Väterchen Vjad" ist angekündigt. Der russisch-orthodoxe Pope gehört zu den Gründungsvätern der Städtepartnerschaft mit Tschernogolowka. Er wird derzeit im Klinikum Großhadern wegen eines erneut aufgetretenen Gehirntumors behandelt.

Vereinsvorsitzender Reiner Höcherl konnte mit dem Klinikum Großhadernvereinbaren, dass die gut 40 000 Euro teure Behandlung in Teilbeträgen bezahlt werden darf. Das Geld müssen ausländische Patienten nach geltendem Recht vor Behandlungsbeginn eigentlich komplett zahlen. Reiner Höcherl hofft, die Gesamtsumme diese Woche zu erreichen. Er zeigt sich froh, dass die Behandlung bereits begonnen worden sei und weitergeführt werde, weil schon ein Großteil der erforderlichen Summe - 26 000 Euro kamen aus Tschernogolowka - bezahlt worden sei. Dennoch: Für weitere Spenden sind er sowie Vater Vjad und seine Ehefrau sehr dankbar. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Neubiberger Partnerschaftsvereins unter www.gemeinde-pv-neubiberg.de.

© SZ vom 28.07.2020 / abo

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