Anastasia Biefang sitzt lässig in ihrer Flecktarn-Uniform auf dem Pult im Audimax der Universität der Bundeswehr in Neubiberg. Sie spricht recht schnell und erzählt kurzweilig und auch kritisch von ihren Erfahrungen als erste transgender Kommandeurin in der Bundeswehr und ihrem Engagement für die Rechte der Angehörigen der LGBTQI-Community. Beispielsweise davon, dass es vier Jahre dauerte, bis die Geschlechtsbezeichnung divers sich im IT-System der Bundeswehr abbilden ließ, obwohl sie schon seit 2018 nach dem Personenstandsgesetz möglich ist.
Transsexualität bei der Bundeswehr„Wer Menschen führen will, muss Menschen mögen“
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Anastasia Biefang ist trans und war als Kommandeurin die Vorgesetzte von 700 Soldaten. Für Führungskräfte hat sie bei einer Diskussion an der Universität der Bundeswehr ein paar Tipps, die nicht nur im Umgang mit verschiedenen Geschlechtsidentitäten Gültigkeit haben.
Von Daniela Bode, Neubiberg
