Neubiberg:Großbrand in Tiefgarage

Neubiberg: Rund hundert Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind am Mittwochabend an der Professor-Messerschmitt-Straße im Einsatz.

Rund hundert Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind am Mittwochabend an der Professor-Messerschmitt-Straße im Einsatz.

(Foto: Claus Schunk)

Bei dem Feuer an der Professor-Messerschmitt-Straße werden zwei Autos und ein Motorrad zerstört, verletzt wird niemand.

Von Lars Brunckhorst, Neubiberg

Ein Brand in einer Tiefgarage in Neubiberg hat am späten Mittwochabend nach Angaben der Feuerwehr zwei Autos und ein Motorrad vollständig zerstört. Die Feuerwehren waren bis kurz vor Mitternacht mit rund hundert Mann im Einsatz. Die genaue Höhe des Sachschadens ist bisher ebenso ungeklärt wie die Brandursache. Verletzt wurde niemand.

Wie die Kreisbrandinspektion mitteilt, hatte die Brandmeldeanlage der Garage an der Professor-Messerschmitt-Straße um 21 Uhr angeschlagen. Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, standen zwei Autos und ein Motorrad bereits in Flammen. Sieben Trupps mit Atemschutz und vier Löschrohren drangen in die Tiefgarage ein. Weil diese stark verraucht war, mussten ein Großlüfter und ein Überdrucklüfter eingesetzt werden.

Neubiberg: In der Garage werden zwei Autos und ein Motorrad durch das Feuer zerstört.

In der Garage werden zwei Autos und ein Motorrad durch das Feuer zerstört.

(Foto: Claus Schunk)

Etwa hundert Kräfte der Feuerwehren Neubiberg, Unterbiberg und Ottobrunn sowie der Berufsfeuerwehr München, der Polizei und des Rettungsdienstes waren im Einsatz, auch der ABC-Zug München-Land und das Technische Hilfswerk. Gegen 22 Uhr konnte laut Kreisbrandinspektion "Feuer aus!" gemeldet werden. Der ABC-Zug nahm Messungen der Schadstoffe in der Tiefgarage vor, das THW notwendige Abstützmaßnahmen. Es wurde ein Statiker zur Einsatzstelle gerufen, um die Tiefgarage auf Einsturzgefahr zu überprüfen.

Wegen des Großaufgebots am Einsatzort musste die Feuerwehr Taufkirchen einspringen, um die Wache in Ottobrunn besetzt zu halten und während des Einsatzes das Gebiet für weitere Notfälle abdecken. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Zur Schadenshöhe und Schadensursache kann die Kreisbrandinspektion bisher keine Angaben machen.

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