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Neubiberg:Holzbau trotz höherer Kosten

Die Erweiterung des Neubiberger Rathauses wird zum Teil in Holzbauweise erfolgen. Das hat der Gemeinderat auf Empfehlung des Sonderausschusses Verwaltungsgebäude vor Kurzem einstimmig beschlossen. Damit erhöhen sich die Gesamtbaukosten um etwa ein bis zwei Prozent, wie Berechnungen des Architekturbüros Spreen ergeben. Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU) sagte, es handle sich um einen vertretbaren Ansatz für eine moderne nachhaltige Bauweise. SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Gerner sprach in der Sitzung an, dass die Holzpreise zuletzt um 400 Prozent gestiegen seien. "Da sind die 1,5 Prozent doch nicht zu halten?", fragte sie. Architekt Jan Spreen erwiderte, dass er Kosten angenommen habe auf Grundlage der bisherigen Erfahrungswerte. Momentan gebe es eine Steigerung, er wisse aber nicht, ob sich die Kosten in zwei Jahren normalisierten, wenn man das Holz brauche. Dennoch stimmte das Gremium am Ende für die Hybridbauweise.

© SZ vom 11.06.2021 / dabo
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