Energieversorgung:Gemeinsam zur Wärmewende

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Neubiberg schließt sich der von Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn gegründeten Arbeitsgemeinschaft an.

Von Daniela Bode, Neubiberg

Um den Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeversorgung voranzutreiben, will die Gemeinde Neubiberg der Arbeitsgemeinschaft Wärmewende beitreten. Um sich in dem Bereich stärker zu positionieren und besser Gehör zu verschaffen, haben die Gemeinden Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn beschlossen, die Arge zu gründen und auch bei den Nachbarkommunen für eine Beteiligung zu werben. Der Neubiberger Gemeinderat entschied sich am Montag einstimmig für den Beitritt.

"Idee ist, mögliche Potenziale zu eruieren und gemeinsam aktiv zu werden", sagte Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU). Denn im Verbund sei man stärker als jede Kommune allein. Es geht dabei unter anderem darum, Möglichkeiten bei der Tiefengeothermie und der Biomasse auszuloten. Claims in Neubiberg seien nicht verfügbar, sagte Pardeller. Insbesondere geht es auch um den Netzausbau, bei dem man sich von einem Zusammenschluss eine bessere Position gegenüber den Stadtwerken München erhofft. Insgesamt sollen durch den Verbund sowohl der Ausbau bestehender Netze, der Bau neuer Trassen als auch die Erschließung weiterer Kommunen oder Gemeindegebiete thematisiert und die notwendige Erweiterung der Wärmeerzeugung geprüft werden.

Auch der Landkreis will sich beteiligen

Das Gremium befürwortete den Vorstoß. Jürgen Leinweber (Grüne) erschienen die 8000 Euro, die man 2023 dafür in den Haushalt einstellen will, als "bissl wenig". Als er dann erfuhr, dass wohl auch der Landkreis einsteigen und sich finanziell beteiligen werde, befand er - wie der Rest des Gremiums - den Betrag für ausreichend. Die Rathausverwaltung begrüßt den Beitritt ebenfalls. Ehrgeizige Ziele wie das Vorhaben, als Gemeinde bis 2040 klimaneutral zu sein, könne Neubiberg in Eigenregie wohl kaum leisten, heißt es in der Beschlussvorlage.

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